Information über Ninja Kämpfer

Im Gegensatz zu den gängigen Behauptungen waren Ninja keine schwarz maskierte Kämpfer, sondern eine Kriegerkaste welche eine besondere Stellung in den Auseinandersetzungen der Herrscherhäuser einnahmen. Sie wurden hauptsächlich als Spione, Krieger und als militärische Berater eingesetzt. Bei speziellen Aufgaben, in welchen man nicht erkennt werden mochte, maskierte man sich, ähnlich wie es militärischen Einheiten in der Vergangenheit und auch in den heutigen Tagen noch tun. Die Ursprünge des Ninjutsu reichen mehr als 900 Jahre zurück. Die grösste und bekannteste noch existierende Ninjutsu Organisation ist Bujinkan Ihr Oberhaupt Soke(Überlieferer) Masaaki Hatsumi ist der 34te Grossmeister von 9 alten Kriegertraditionen.

Da die Ninjafamilien keine eigenen Schmiede hatten, unterschied sich das Schwert meistens nur durch die schlechteren Qualität im Vergleich zu den Schwerter welche Samurai benutzten. Das bekannteste Ninja-Schwert im Ninja-Museum in Japan hat eine gerade Klinge. Es gilt als typisches Ninja-Schwert, obwohl die Schwerter der Ninja die verschiedensten Formen und Längen hatten. Um das Qualitativ schlechtere Schwert auszugleichen benutzten die meisten Ninja noch andere versteckte Waffen. Zum Beispiel Shuriken (Wurfsterne), Bo-Shuriken (Wurfstab), Jogei (Hakenmesser mit Seil und Eisenring) und, Kusarifundo (Kette) um nur einige spezielle Waffen zu nennen. In der Grundausbildung eines jeden Ninja waren: Reiten, Schwimmen, Schreiben, Lesen und Pflanzenkunde genau so wichtig wie das Kämpfen mit der Waffe.

Der Text wurde mit freundlicher Unterstützung der Ninjutsu-Schule Bujinkan Dojo Zürich erstellt.